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Unser Ziel ist das "perfekte Wohlbefinden" am Arbeitsplatz

Acht goldene Regeln fürs Wohlbefinden am Arbeitsplatz

Flächenmanagement und Arbeitsplatzgestaltung können den heutigen Leistungsdruck zwar nicht beseitigen. Berücksichtigt ein Gesamtkonzept aber ein paar wichtige Regeln, lassen sich angenehme Rahmen- bzw. Raumbedingungen schaffen. Dies wirkt sich günstig auf die Produktivität und natürlich auf das Wohlbefinden aus.

 

Beleuchtung

Die optimale Helligkeit verhindert nicht nur Augenschäden, sondern fördert nachweislich den Output. Tendenziell sind Arbeitsplätze eher zu dunkel. Darunter leidet auch die Stimmung. Tageslicht und künstliches Licht sind aufeinander abzustimmen. Nebst der in Lux gemessenen Helligkeit lohnt sich die bewusste Wahl der gewünschten Lichtfarbe beziehungsweise Lichtwärme, damit der Raum auch Geborgenheit vermittelt.

 

Farbgebung

Wände, Decken, Türen, Mobiliar – alle Elemente einer Einrichtung tragen nicht nur eine Funktion, sondern eine Farbe. Das Farbkonzept ist zentral für die Behaglichkeit. Andere Kulturen, beziehungsweise in der Schweiz, andere Sprachregionen setzen unterschiedliche Akzente, denen man Rechnung tragen sollte. Das Farbkonzept richtet sich einerseits nach Vorgaben einer Corporate Identity und unterstützt andererseits den Hauptzweck einer Räumlichkeit. Beispielsweise blaue Töne werden mit Wissen, Analyse und Ruhe assoziiert; gelb-orange Farbgebung aktiviert und fördert Kreativität. So hat jeder Farbton seine Wirkung.

 

Materialwahl

Jedes Material spricht seine eigene Sprache. Die Palette des Möglichen ist breit: Holz beispielsweise gilt als natürlicher, warmer Werkstoff, wogegen Glas Offenheit dokumentiert und auch natürliches Licht in Räume einlässt, die sonst keines hätten. Unternehmenskultur, Belastbarkeit und repräsentative Wirkung geben den Ausschlag für die richtige Materialwahl. Oft ist gerade bei Sitzungszimmern eine Trennwandlösung aus Glas zeitgemäss. Was aber, wenn an einem Meeting einmal hart zur Sache debattiert wird, und man von draussen sieht, dass es heisse Köpfe gibt? Die Erfahrung zeigt, dass die Stimmung sich immer überträgt, unabhängig davon, wie dick und lichtdurchlässig eine räumliche Trennung ist. Glas als Oberflächenmaterial, zum Beispiel bei Tischen mag ästhetisch sein, jedoch ist der Reinigungsaufwand hoch und viele empfinden derartiges Mobiliar gerade während der Wintermonate als kalt.

 

Schall

Menschen sind soziale Wesen. Absolute Stille ist ebenso unnatürlich wie übermässige Lärmbelastung. Sind Böden (beispielsweise Laminat) und Decken stark Schallreflektierend, kann bei anderen Einrichtungselementen durch die richtige Wahl eine Dezibel reduzierende Wirkung erzielt werden. Geeignete Sitzpolster, aber auch Schall absorbierende Pinwände oder Schaumstoffeinlagen in Sideboards ohne Schiebetür sowie mobile Trennwände bringen die Lautstärke in die gewünschte Bandbreite.

 

Rückzugsmöglichkeiten

Die Zeiten des Einzelbüros sind in den meisten Unternehmen vorbei. Zudem reduziert sich dank Flachbildschirmen die Tiefe eines Pults um 10 bis 15 Zentimeter. Arbeitsplätze rücken daher in der klassischen vis-à-vis-Konstellation noch näher zusammen. Dennoch hat jedes Individuum auch das Bedürfnis nach einer gewissen Privat- beziehungsweise Integritätssphäre. Diese lässt sich durch verschiedene Rückzugsmöglichkeiten öffnen. Pausenzonen gehören ebenso dazu wie die so genannte Fokusbox. Sie kann sowohl individuell (zum Beispiel stilles, konzentriertes Arbeiten oder persönliches Telefonat) als auch für Zweiermeetings genutzt werden. Auf 30 Mitarbeiter ist eine Fokusbox als Richtwert sinnvoll. Sie ist übrigens bewusst nicht reservierbar.

 

Bewegungsanreize

Active body – active mind. Die Bewegung als Mikropause zwischendurch fördert Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Organismus. Die Hirnleistung verbessert sich nachweislich. Zentrale Servicestationen mit Drucker, Kopierer und Fax schaffen automatisch Bewegungsanreize. Betriebswirtschaftlich ist es ebenfalls günstiger, einen Sammeldrucker zu installieren, statt neben jedem Arbeitsplatz ein persönliches Druckgerät aufzustellen.

 

Verstellbares Mobiliar

Es ist eine Binsenwahrheit: Büromobiliar, das heisst, insbesondere Stühle und Tische müssen an die Körpergrösse anpassbar sein. Ab und zu ein kollegialer Check, ob die Höhe des Stuhls oder die Distanz zum Bildschirm der Physiologie entsprechen, ist sinnvoll. Als sehr begehrt erweisen sich Stehsitzpulte. An ihnen entscheidet man selbst, wann und wie lange man sitzend oder stehend arbeiten will. Wer es beobachtet, stellt fest, wie intensiv diese Wahlmöglichkeit innerhalb desselben Arbeitstages normalerweise genutzt wird. Aus Kostenüberlegungen wird meist auf eine Steh-/Sitzlösung verzichtet. Um dennoch dem Bedürfnis nach stehenden Arbeitseinheiten Rechnungen zu tragen, sind kreative Lösungen im Gesamtkonzept einzubringen, zum Beispiel durch eine Stehbar in unmittelbarer Nähe zur Servicestation, wo die Mitarbeiter die ausgedruckten Dokumente im Stehen lesen oder ein Caddy, der als temporäres Stehpult Verwendung findet.

 

Kaffee-Ecke: Angenehmes und Nützliches verbinden

Zonen für Zwischenverpflegung sind in jedem Betrieb äusserst wichtig für den informellen Austausch. Daher lohnt sich eine durchdachte Gestaltung von Lounges und Kaffee-Ecken. Stimmen dort Angebot und Atmosphäre, wird man in ihnen nicht nur Pause machen, sondern sie auch für geschäftliche Besprechungen nutzen. Das kostenlose Bereithalten von Früchten und einfachen Getränken (Mineralwasser, Früchtetee usw.) lädt zur Selbstbedienung ein und trägt überdies zur Gesundheit und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz bei.


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